Das Märkische Museum gehört als Stadtmuseum zu den wichtigsten Einrichtungen der Hauptstadt. Neben den Ausstellungsstücken unter den mehr als 4,5 Millionen Objekte beherbergt es auch wechselnde Ausstellungen, die in vielen Fällen internationale Beachtung erfahren. Für Hochzeitspaare ist das Märkische Museum allerdings auch seit mehreren Jahren eine beliebte Location, an denen sie sich in einer historischen Umgebung gegenseitig das Ja-Wort geben können.

Ein einzigartiges Gebäude aus unterschiedlichen Epochen

Verglichen mit anderen historischen Orten Berlins ist das Märkische Museum relativ jung – es wurde um die Jahrhundertwende zwischen dem 19. und dem 20. Jahrhundert geplant. In seiner Architektur zitiert es zahlreiche Gebäude unterschiedlicher Zeiten und Stile, die sich in Berlin und der Mark Brandenburg finden. Der Architekt plante, so bereits von außen den Zweck – die Archivierung der lokalen Geschichte – zu verdeutlichen. Bei seiner Fertigstellung im Jahr 1908 stieß dieses Konzept auf breite Zustimmung und gilt bis heute als ein Musterstück, bei dem Zweck und Ästhetik ausgezeichnet verbunden wurden.

Drei verschiedene Säle stehen für Trauungen zur Verfügung

Für Eure Heirat stellt Euch das Märkische Museum vor die Qual der Wahl: Es bietet Eheschließungen in drei der vier dauerhaften Ausstellungen aus – nur die Waffenkammer ist offiziell aus organisatorischen Gründen Tabu. Der größte Saal ist die Großen Halle, in der neben dem Brautpaar, dem Hochzeitfotograf und dem Standesbeamten bis zu 150 Gästen Platz finden. Der mit hohen Bögen ausgestattete Saal besitzt einen fast kirchlichen Charakter, der durch die große Kirchenglocke aus der Wunderblutkirche in Wilsnack noch unterstrichen wird. Bis zu 77 Gäste nimmt der Hoffmannsaal auf, in dem zahlreiche Exponate aus der Stadtgeschichte ausgestellt werden. Verglichen damit wirkt das Automatophone-Kabinett für bis zu 25 Gäste zwar fast klein, dürfte aber besonders die Augen von Musikliebhabern zum Leuchten bringen. Es beherbergt mechanische Musikinstrumente aus den vergangenen 200 Jahren, darunter eines der wenigen funktionsfähig erhaltenen Orchestrions der Welt, das auf Euren Wunsch Eure Trauung musiklaisch begleitet.

Trauungen sind ganzjährig an drei Tagen der Woche möglich

Die Eheschließungen finden jeweils Mittwoch, Freitag und Samstag rund um die Mittagszeit statt. Die verantwortliche Behörde ist das Standesamt Mitte, das das Museum fest als Außenstandort anbietet. Es erhebt eine Gebühr von 95 Euro – bei mindestens einem ausländischen Ehepartner kommt noch eine Aufwandspauschale von 40 Euro hinzu. Die Saalmiete hängt von dem Zeitraum und dem gewünschten Saal ab. Da es sich um keine offizielle Zweigstelle der Behörde handelt, müsst Ihr in einem persönlichen Telefongespräch mit dem Märkischen Museum Euren gewünschten Hochzeitstermin reservieren. Eine Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Dienstleistern wie Caterern wird angeboten, ist jedoch selbstverständlich nicht obligatorisch.
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Märkisches Museum
Am Köllnischen Park 5
10179 Berlin
Telefon: 030 24002162
E-Mail: info@stadtmuseum.de
Fotograf Standesamt Berlin - Grit Erlebach

Fotograf Standesamt Berlin - Grit Erlebach

Als freiberufliche Hochzeitsfotografin arbeite Grit Erlebach in Berlin,Potsdam und Brandenburg.

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